Die Mobilität ist im Wandel. Vor allem junge Menschen in Städten, sogenannte Millennials, fordern zunehmend flexiblere Mobilitätsdienste und -optionen und lehnen feste Fahrpläne, unflexible Abfahrts- und Ankunftsstellen und Abonnements ab. Die geteilte, bedarfsorientierte, mikro- und multimodale Mobilität ist auf dem Vormarsch. Neue Anbieter treten auf den Plan und mischen die Branche mit bisher unbekannten Mobilitätsformen und Geschäftsmodellen auf. Währenddessen bemühen sich die traditionellen Betreiber des ÖPNV das richtige Gleichgewicht zwischen der Bereitstellung eines öffentlichen Dienstes für alle und einem wirtschaftlichen und effizienten Betrieb zu finden.

Sowohl die etablierten als auch die "jungen Wilden" stehen vor der Herausforderung, ihren Platz in den bestehenden und zukünftigen Verkehrssystemen zu finden. Fortschrittliche Verkehrsmodelle und Simulationen können helfen, ein tragfähiges und erfolgreiches Geschäftsmodell zu schaffen und die richtige Strategie zu entwickeln.

  • Testen Sie verschiedene Szenarien und Hypothesen mit einem Verkehrsmodell, das alle Verkehrsarten abdeckt und mit allen Verkehrsdaten arbeitet
  • Untersuchen Sie Nachfrageanalysen und Anpassungen von Netzwerk, Flotte und Fahrplänen
  • Finden Sie die besten Standorte für gemeinsam genutzte Fahrzeuge, Stationen, Ladestationen und Umsteigeknoten
  • Berechnen Sie, wie viele Fahrzeuge eine Flotte benötigt, um die Nachfrage bedienen und wirtschaftlich arbeiten zu können
  • Bewerten Sie Verspätungen und Reisezeiten aus der Sicht der Passagiere

Evaluierung von Verkehrsnetzen und Angeboten

Ist das Straßenbahnnetz ausbaubedürftig? Wo sollten Bike-Sharing-Stationen eingerichtet werden? Und wie viele Fahrzeuge werden für die Einführung eines Abrufdienstes benötigt? Fragen wie diese können mit Hilfe einer Verkehrsmodellierungssoftware beantwortet werden. Mit einer Bedarfsanalyse können Sie weiße Flecken und ein Überangebot identifizieren. Zusätzlich helfen Simulationen Ihnen dabei, verschiedene Szenarien zu vergleichen, unter Berücksichtigung einer Reihe von Faktoren wie Fahrzeiten, Verspätungen und gesetzliche Bestimmungen.

Lage, Lage, Lage

Der öffentliche Raum ist stark umkämpft. Das macht die Einrichtung neuer Mobilitätsknotenpunkte (Hubs) teuer. Standorte für Bus- oder Straßenbahnhaltestellen, Car-Sharing-Parkplätze und Ladestationen sollten daher gut geplant werden. Dabei müssen die Nachfrage und die konkurrierenden Mobilitätsangebote in der Umgebung berücksichtigt werden. Ein Verkehrsmodell hilft dabei, den richtigen Standort zu finden. Es kann auch verwendet werden, um geeignete Orte für Hubs zu bestimmen, die den öffentlichen Verkehr und neue Mobilitätsformen wie Ride-, Car- oder Bike-Sharing, und Elektroroller zusammenbringen.

Bereit für die Zukunft

Um im Dschungel der Mobilitätsanbieter konkurrieren zu können, ist es entscheidend, die Perspektive der potenziellen Fahrgäste einzunehmen und auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Dazu gehören flexible und bedarfsorientierte Dienstleistungen und eine leicht verständliche Preispolitik. Da Mobilität zunehmend multi- und intermodal ist, sollten die Anbieter auch eine Kooperation mit anderen Diensten in Betracht ziehen, z.B. durch die Nutzung einer gemeinsamen App oder eines gemeinsamen Hubs. Mit Verkehrssimulations- und modellierungssoftware können Sie alle Mobilitätsangebote bei der Planung berücksichtigen und verschiedene Szenarien analysieren, bevor Sie den nächsten Schritt gehen.

Vorteile von Verkehrs- und Flottenplanungssoftware

  • Durchführung von Verkehrs- und Nachfrageanalysen und Entwicklung fortschrittlicher Transportstrategien und -lösungen.
  • Darstellung aller Verkehrsteilnehmer und ihrer Interaktionen in einem Verkehrsmodell, einschließlich aller öffentlichen Verkehrsmittel.
  • Testen und Evaluieren verschiedener Szenarien oder Alternativen auf makroskopischer und mikroskopischer Ebene.
  • Verwendung wissenschaftlicher Methoden und Modelle als Entscheidungsgrundlage.
  • Effizientes Erstellen und Aktualisieren eines Verkehrsmodells aus externen Datenquellen.