Stadtluft macht frei – so hieß es früher. Heute kann sie leider auch negativen Einfluß auf das körperliche Wohlbefinden haben. Luftverschmutzung erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf- und Atemwegs-Erkrankungen. Im globalen Durchschnitt verringert sie die Lebenserwartung der Menschen sogar stärker als andere Risikofaktoren, wie etwa das Rauchen. Aus diesem Grund arbeiten Städte weltweit an Maßnahmen, die zu einer besseren Luftqualität beitragen sollen. Aber welche versprechen den größten Erfolg? Sollten sie den Verkehrsfluss optimieren? Oder die Nutzung privater Autos einschränken? Sollten sie den öffentlichen Nahverkehr stärken? Oder auf E-Scooter setzen?

Verantwortliche stehen vor einer echten Herausforderung: Einerseits sollen sie Emissionen senken. Andererseits müssen negative Auswirkungen wie Wirtschaftseinbußen durch Fahrverbote vermieden werden. Es gilt, die Vor- und Nachteile möglicher Maßnahmen gründlich abzuwägen, die Bedürfnisse der verschiedenen Interessengruppen zu berücksichtigen und die richtige verkehrsplanerische Strategie zu wählen. Dabei helfen Softwarelösungen zur Verkehrsplanung und -simulation.

  • Genaue Aussagen zu Emissionsminderung und Schadstoffkonzentration
  • Kurz- und langfristige Effekte möglicher Maßnahmen analysieren und bewerten
  • Optionen vergleichen und passende Strategien wählen
  • Nachhaltigkeit fördern
  • Lebensqualität in der Bevölkerung steigern

Aktuelle Situation analysieren

Wo herrscht dicke Luft und warum? Und wo ist es einfach zu laut? Software und Verkehrsmodelle ermöglichen es, die Schadstoffkonzentrationen und Lärmpegel in einem Gebiet, beispielsweise einer ganzen Stadt, im Detail zu berechnen. Damit lässt sich exakt feststellen, wie viele Einwohner*innen in welchen Gebieten direkt von Luftverschmutzung und Lärm betroffen sind.

Welche Strategie ist die beste?

Wie wirken sich verschiedene Maßnahmen auf den Emissionsausstoß und die Luftqualität aus? Wie beeinflussen sie die Verkehrsnachfrage oder auch Mobilitätsmuster? Sind Effekte für die Wahl des Verkehrsmittels zu erwarten, indem sich zum Beispiel die Nachfrage auf nicht-motorisierte und öffentliche Verkehrsmittel verlagert? Software zur Verkehrsplanung und -simulation kann diese und viele weitere Fragen beantworten. Hierbei können auch individuelle, rein lokale Maßnahmen unter die Lupe genommen werden, die den Verkehrsfluss harmonisieren und die Anzahl und Intensität der Fahrzeugbeschleunigungen reduzieren.

Ein Blick in die Zukunft

Nicht nur die aktuelle Situation lässt sich mit Software zur Verkehrsplanung und -simulation verbessern. Sie helfen auch bei der Berechnung der Mobilitäts- und Verkehrsnachfrage für künftige Verkehrsszenarien. Wie sieht es etwa aus mit Luft und Lärm, wenn konventionelle Fahrzeuge im Mix mit elektrisch betriebenen autonomen Shuttles die urbane Mobilität bestimmen? Oder wenn man mehr in den ÖPNV sowie in sichere Fahrrad- und Fußwege investiert? Die Analysen und Bewertungen durch die Software liefern eine wissenschaftliche Basis, um sich für erfolgreiche Strategien zu entscheiden.

Vorteile von Software und Verkehrsmodellen

  • Beitrag von Verkehr und Mobilität zur Luftqualität berechnen und darstellen
  • Künftige Entwicklungen prognostizieren
  • Auswirkungen verschiedener Strategien und Maßnahmen bewerten und vergleichen
  • Fundierte Entscheidungsgrundlage für die besten Wege zu besserer Luft